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Geschichte der Fabrik Osloer Straße

1855 wurde die Maschinenfabrik A. Roller als eine der ersten Industrieansiedlungen im Wedding gegründet. Nach der Schließung der Firma mussten 1977 die veralteten sanierungsbedürftigen Fabrikationshallen geschlossen werden. Verschiedene Gruppen junger gesellschaftspolitisch engagierter Menschen begannen bald das Gelände zu sanieren und verschiedene Konzepte für die inhaltliche Arbeit zu entwickeln. Zunächst begann die Bürgerinitiative Putte eine Fabriketage zum Jugendladen auszubauen. Mit der Durchführung der ersten Kulturwoche in der Fabrik wurde das Engagement 1980 weiter ausgeweitet. Schließlich fand eine Gruppe von dreizehn engagierten jungen Erwachsenen, die autonomes Leben auszuprobieren wollte, Unterschlupf und eine Beteiligungsmöglichkeit in der Fabrik, und gründete die Wohnwerkstatt e.V..

Zur Absicherung des Geländes und zur Erhaltung der Möglichkeit einer gemeinsamen öffentlichen Interessenvertretung wurde im März 1982 der Verein Fabrik Osloer Straße e.V. gegründet. 1991 bis 1993 fand ein ökologischer Umbau auf dem Gelände statt. Dieser Entwicklung blieb die Fabrik treu und ist heute ein zertifizierter ÖKOPROFIT® Betrieb. 1996 beschloss der Vorstand des Fabrik Osloer Straße e.V., ein Kindermuseum aufzubauen. Es erhielt den Namen Labyrinth Kindermuseum Berlin.

Die Ziele des Vereins sind u.a. die Umsetzung stadtteilorientierter Jugend- und Gemeinwesenarbeit, die Förderung von Bildung, Erziehung und Ausbildung, Kunst und Kultur, Jugendhilfe und Völkerverständigung. Außerdem soll durch Nachbarschaftshilfe die Entfremdung zwischen den Generationen überwunden werden. Der Verein arbeitet parteipolitisch unabhängig und nimmt seine Aufgaben selbstverwaltet wahr.

Ausführliche Beschreibung der Geschichte der Fabrik Osloer Straße:

Geschichte (PDF)

 

Fabrik Osloer Straße