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Positionspapier des Paritätischen Wohlfahrtsverbands Berlin zu den Kürzungen in der Mobilen Stadtteilarbeit

Das Landesprogramm „Mobile Stadtteilarbeit“ soll ab 2026 drastisch gekürzt werden. Dabei ist sie ein bewährtes Instrument, um gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen, Nachbarschaften zu stärken und Menschen in prekären Lagen zu erreichen. Dies gefährdet nicht nur gewachsene Strukturen, sondern auch den sozialen Zusammenhalt in Berlin. Das Fördervolumen soll ab 2026 von bisher rund 3 Mio. Euro auf nur noch 706.000 Euro reduziert werden – 18 der aktuell 24 Projekte im Landesprogramm müssten eingestellt werden. Mobile Stadtteilarbeit ist jedoch kein kurzfristiges Projekt, sondern Teil einer zukunftsfähigen sozialen Infrastruktur in Berlin. Der Paritätische Landesverband Berlin erstellte gemeinsam mit der LIGA der Freien Wohlfahrtspflege Berlin und dem VskA Berlin ein Positionspapier, in dem zentrale Argumente und Forderungen dargestellt werden.